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Bild Bewegungsmelder

Bewegungsmelder für Innen: in vielen Räumen praktisch

erschienen am 30.01.2015

Ein Bewegungsmelder oder Präsenzmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner Nähe erkennt. Er funktioniert im Grunde wie ein Schalter, nur dass Sie diesen nicht selbst bedienen müssen: Das Licht schaltet sich durch den Bewegungsmelder automatisch ein. In manchen Bereichen Ihres Hauses ersetzen Bewegungsmelder herkömmliche Lichtschalter sinnvoll.

Technische Eigenschaften der Bewegungsmelder

Bewegungsmelder werden mit unterschiedlichem Erfassungswinkel hergestellt. Dabei beträgt der Erfassungsbereich in der Regel zwischen 0-20 Meter. Innerhalb dieses Radius reagiert er auf Wärmeunterschiede, die durch die Bewegung von Menschen, Tieren oder auch Gegenständen erzeugt werden – das Funktionsprinzip basiert also weitestgehend auf Infrarot-Technologie. Die Empfindlichkeit stellen Sie selbst ein. Die Bewegungsmelder verfügen über zwei wesentliche Funktionen: Zum einen benötigen sie einen Dämmerungsschalter und zum anderen einen Zeitschalter. Der Dämmerungsschalter reagiert auf schwächer werdendes Tageslicht und gibt dem Bewegungsmelder zu verstehen, ab wann er in Aktion treten kann. Ein eingebauter Zeitschalter reguliert die Dauer des brennenden Lichts. Dies kann individuell eingestellt werden. Bewegungsmelder lassen sich separat einbauen oder in vorhandene Steckplätze für Lichtschalter integrieren. Beim Einbau von Bewegungsmeldern entscheiden Sie zudem zwischen Wandmontage oder Deckenmontage.

Bewegungsmelder im Haus – das sind die Vorteile

Am besten eignen sich Bewegungsmelder für den Einsatz im Flur, in Treppenhäusern und Kellerabgängen. Standen Sie auch schon mal im Dunkeln in einem fremden Hausgang, weil die Zeitschaltuhr Ihnen das Licht ausdrehte? In solch einer Situation ist der Bewegungsmelder sehr nützlich. Denn das lästige und auch gefährliche Lichtschalter-Suchen im Dunkeln fällt so weg. Aber auch in selten genutzten Räumen, wie zum Beispiel einer Abstellkammer macht er Sinn. Durch die eingebaute Zeitschaltuhr sparen Sie Energie - denn so kommt es garantiert nie mehr vor, dass versehentlich die ganze Nacht das Licht brennt. In Räumen wie z.B. im Gäste-WC lohnt sich eine Koppelung des Bewegungsmelders mit anderen Funktionen des „Smarthome“: beispielsweise dem automatischen Anstellen eines Radios. Bewegungsmelder tragen darüber hinaus zum Einbruchschutz bei und sind auch wichtiger Bestandteil des barrierefreien Bauens.

Bewegungsmelder nicht für alle Innenräume geeignet

Natürlich sind Bewegungsmelder nicht für alle Räume geeignet. Das Licht schaltet sich permanent bei jeder Bewegung ein - das kann sogar in Fluren ab und zu lästig werden. Zudem kosten Bewegungsmelder für Innen natürlich mehr als normale Schalter und der Reparaturaufwand bei Schäden ist um einiges höher - vor allem wenn der Melder Unterputz verbaut ist.

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