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Nicht zögern - jetzt Baugeld sichern

erschienen am 9/2/2014

Seit Anfang 2014 sind die Zinsen für Immobilienfinanzierungen und Baufinanzierungen um ca. 1,10 Prozentpunkte gesunken. Vor allem seit Anfang Juni hat sich der Preis für Baugeld deutlich verbilligt. Seitdem konnte nahezu jede Woche ein neues historisches Zinstief für Baugeld erreicht werden. Die Realisierung des Traums eines Eigenheims oder der Abschluss eines Forward-Darlehens ist derzeit so günstig wie nie zuvor

Die anhaltenden geopolitischen Risiken sorgen bei den Anlegern an den Aktienmärkten noch immer für Nervosität. Das russische und ukrainische Militär befindet sich stets in Alarmbereitschaft, seit gestern scheint die Lage zu eskalieren. Auch im Nahen Osten ist die Situation trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin angespannt. Darüber hinaus fiel der Anfang dieser Woche veröffentlichte Ifo-Geschäftsklimaindex, ein Index für die zukünftige Konjunkturerwartung in Deutschland, zum vierten Mal infolge. Der „sichere Hafen“ der deutschen Staatsanleihe ist daher bei den verunsicherten Investoren weiterhin stark nachgefragt. Die in den vergangenen Wochen steigende Nachfrage nach langfristigen deutschen Anleihen hatte sinkende Zinsen für Immobilienfinanzierungen zur Folge. 

Häuslebauer sollten jedoch nicht zu lange zögern und sich jetzt das historisch günstige Baugeld sichern. Denn eine Differenz von nur wenigen Prozentpunkten kann bei einer Baufinanzierung mehrere Tausend Euro an Mehrkosten bedeuten. Als mögliche Ursache für einen Anstieg der Zinsen für Baufinanzierungen könnte das Ausbleiben der befürchteten Krise an den europäischen Finanzmärkten sein. Die europäischen Aktienmärkte erholten sich, trotz schlechter Nachrichten aus der Eurozone, in den vergangenen Tagen zum Teil deutlich. Darüber hinaus befinden sich die amerikansichen Aktienindizes, wie der Dow Jones, knapp vor einem neuen Allzeithoch. Sollte dieser Trend anhalten, würden viele Anleger ihr Geld weg von Anleihen und hin zur Aktie umschichten. Das hätte letztendlich steigende Zinsen für Anleihen und damit auch steigende Zinsen für Baufinanzierungen zur Folge. 

Ein weiterer Faktor für mittel- bis langfristig steigende Zinsen für Immobilienfinanzierungen könnte indirekt der niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank sein. Ein sinkender Leitzins bewirkt, dass sich die Geldmenge im Euroraum tendenziell erhöht. Die Folge davon könnte eine inflationäre Entwicklung bei den Güter- und Warenpreisen sein. Der Euro verliert an Wert, so dass Investoren sich dazu veranlasst sehen, ihr Geld in attraktivere Anlageformen einer anderen Währung anzulegen. Weitere Maßnahmen zur Abwertung des Euro seitens der EZB sind nicht ausgeschlossen. Für deutsche Staatsanleihen bedeutet dies sinkende Kurse und steigende Zinsen. Die Zinsen für Baugeld steigen dann dementsprechend an

Was bedeutet das für Sie als Baufinanzierer? 

Eines ist sicher, die aktuellen Zinsen bei der Baufinanzierung sind historisch günstig! Das Hoffen auf noch günstigere Baugeldzinsen ist aus unserer Sicht momentan nicht sinnvoll. Nutzen Sie die äußerst niedrigen Zinsen und realisieren Sie jetzt Ihre Neu- bzw. Anschlussfinanzierung oder Ihr Forward-Darlehen. DTW-Immobilienfinanzierung hat absolute Top-Konditionen für Sie reserviert.

Quelle: DTW Immobilienfinanzierung

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