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Bild Bambusparkett

Bambus-Parkett mit tropischer Note

erschienen am 10/1/2015

Bambus ist eines der Baumaterialien der Zukunft: Bei der in Asien beheimateten Bambuspflanze handelt es sich nicht um eine Holzart. Stattdessen ist Bambus ein Grasgewächs, das extrem rasch nachwächst und aus diesem Grund sehr umweltfreundlich ist. Bambusstämme heben sich außerdem durch die charakteristische Musterung auch optisch von den gängigen Holzsorten ab. Parkett aus Bambus verleiht Ihrem Zuhause deshalb die moderne und exotische Ausstrahlung der Tropen.

Extrem belastbarer Bodenbelag

Für die Fertigung eines Bambusparketts werden Bambusrohre gespalten, getrocknet, gefräst und unter hohem Druck zu Bambusplatten verleimt. Diese bieten die besten Voraussetzungen, um sie als Bodenbelag einzusetzen: Sie sind extrem hart und belastbar und dadurch maximal formbeständig. Auf dem Markt ist Bambusparkett in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Bei einem 2-Schitparkett besteht die Nutzschicht aus einem Bambusdeck, das mit dem Unterzug verleimt ist. Um 90° gedrehte Fichtenlamellenbilden bilden diese untere Schicht. Ein 2-Schichtparkett ist sehr gut für das Verlegen auf Fußbodenheizung geeignet. 3-Schichtparkett besteht aus Nut und Feder und kann sowohl schwimmend verlegt als auch fest verklebt werden. Von seiner Optik erinnert es stark an klassische Holzdielen.

Wandelbarer für unterschiedliche Einsatzzwecke

Da Bambusparkett in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich ist, passt es zu fast jeder Innenausstattung. Für ein hochwertiges Ambiente kommt Massivparkett aus Bambus zum Einsatz. Weitere Ausführungsarten des Bambusparketts umfassen

  1. Fertigparkett
  2. Industrieparkett oder Hochkantlamellenparkett
  3. Stabparkett
  4. Bambusterrassendielen.

Das Angebot ist also groß: Erhältlich ist Bambus sowohl als unbehandeltes Naturprodukt als auch in Form laminierter Platten mit Bambusfurnier. Farblich bekommen Sie es in naturhell oder lichtbraun, aber auch als gefärbtes Parkett. Verlegbar ist das Parkett auf fast jedem Untergrund: Sie können es je nach Parkettsorte schwimmend verlegen, verkleben oder vernageln. Allerdings ist das Trittgefühl bei einem verklebten Parkettboden wesentlich besser als bei einem schwimmend verlegten – letzterer ähnelt eher einem Laminatboden. Auch die Wärmeleitfähigkeit ist bei dieser Verlegeart eingeschränkt.

Perfekt für das Badezimmer

Der wohl größte Vorteil von Bambus ist seine hohe Widerstandskraft: Wie bereits erwähnt ist das Material sehr hart und robust – gleichzeitig aber auch biegsam. Da es außerdem sehr feuchtigkeitsbeständig ist, spricht auch nichts gegen den Einsatz zur Raumgestaltung in Badezimmern. Im Gegenteil: Im Bad ist Bambus sogar sehr gut aufgehoben, da das Material im Gegensatz zu Holz wenig arbeitet – sich also kaum ausdehnt oder quillt, wenn es nass wird. Zugleich ist Bambusboden fußwarm und eignet sich auch als Belag über einer Fußbodenheizung. Doch aufgepasst: Weniger gern hat Bambus warme und zugleich trockene Luft.

 

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