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Feuchte Waende hohe Heizkosten

Feuchte Wände, hohe Heizkosten

erschienen am 9/15/2011

Ein Risiko für Gesundheit und Geldbeutel

Schon seit Jahren geht die Angst vor gesundheitsgefährdenden Baustoffen um, doch sollte man sich bewusst sein, dass die Gefahr auch von anderer Seite kommen kann. Zwar sind Formaldehyd, Asbestfasern und Dioxine nach wie vor schädlich für die Gesundheit, sie werden aber vielerorts schon längst nicht mehr verbaut. Ein neues und nicht zu unterschätzendes Risiko ist ein feuchtes Mauerwerk in Keller und Wohnbereich. Ein feuchtes Raumklima ist die ideale Grundlage für das Wachstum von Pilzen in den Wänden, welche leider auch meist viel zu spät entdeckt werden. Sieht man den Schimmelpilz an Decke und Wänden, dann ist dieser schon Monate wenn nichts sogar Jahre unter der Oberfläche gewachsen und hat mit seinen Sporen bereits zu massiven Gesundheitsbelastungen geführt, ohne dass man etwas davon wusste. Nicht selten treten diese Probleme auch schon bei Neubauten im Kellerbereich auf. Ärgerlich besonders für den Eigentümer der sein Objekt mit meißt erheblichen Kosten in der Immobilienfinanzierung errichten lassen hat.

Nicht nur die Gesundheit leidet

Nicht nur Raumklima und Wohlbefinden müssen unter feuchten Wänden leiden, denn auch der Energieverbrauch steigt erheblich, da die Räume viel länger und intensiver beheizt werden müssen. Hausbesitzer können diese Problem auf zweierlei Arten angehen: Die erste Möglichkeit besteht darin, das Gebäude von außen abzudichten. Es wird ein Graben um das Bauwerk ausgehoben, um an das Mauerwerk zu kommen, welches dann mit entsprechenden Bitumen-Kunststoffemulsionen abgedichtet wird. Dieses Verfahren wird sowohl bei Neubauten als auch bei Kellerabdichtungen eingesetzt. Die zweite Möglichkeit ist kostengünstiger und kommt meist bei einzelnen Wohnungen zum Einsatz. Die Abdichtung wird hier nachträglich von Innen vorgenommen und kann von der Behebung kleinerer Schadensstellen bis zur großflächigen Entfeuchtung ganzer Wände führen. Lediglich Salzschäden, die in einigen Fällen mit der aufsteigenden Feuchtigkeit einhergehen, lassen sich mit dieser Methode nicht beheben und erfordern eine Komplettsanierung der betroffenen Stellen.

Den Fachman zu Rate ziehen

Welche Methode angewandt werden sollte obliegt jedoch dem Fachmann, denn ohne das nötige Know-How besteht die Gefahr, dass man finanzielle Mittel in eine Sanierung steckt, die eventuell doch nicht ganz dicht halten könnte.

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