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Bild Haus als Investition

Selber wohnen oder vermieten: das Einfamilienhaus als Investitionsobjekt

erschienen am 03.08.2014

Manchmal ist es besser, Ihr Geld in „Betongold“ zu investieren als es auf die Bank zu geben. Nicht zuletzt, weil es in Form eines Eigenheims zur Altersvorsorge wird und eine optimale Geldanlage darstellt.

Schützt vor bösem Erwachen: die Risiken abwägen

Wer über die Anschaffung einer eigenen Immobilie nachdenkt, wägt zuerst alle Vorteile und Nachteile sowie etwaige Risikofaktoren ab. Bei der Kalkulation spielt Ihre momentane finanzielle Situation eine Rolle: Besitzen Sie einen oder mehrere Bausparverträge oder verfügen Sie über Eigenkapital? Bedenken Sie auch Ihre zukünftige Finanzlage. Dabei stellt sich vor allem die Frage, ob Sie einen sicheren Job haben und wie die Berufschancen in Ihrer Branche generell stehen.

Darüber hinaus dürfen auch Außerplanmäßigkeiten nicht unbedacht bleiben. Hierunter fallen zum Beispiel Kaufnebenkosten, die oft ungeplant hoch ausfallen. Dazu gehören Posten wie

  • Maklercourtage
  • Grunderwerbssteuer
  • Notarkosten

Es besteht auch die Gefahr, dass Extremsituationen wie plötzliche Arbeitsunfähigkeit, Krankheiten und Unfälle die Finanzierung gefährden. Die Höhe regelmäßig zu zahlender Raten stimmen Sie letztendlich realistisch auf Ihre Möglichkeiten ab. Um bei dieser wichtigen Berechnung nichts zu riskieren, investieren Sie am besten in ein Beratungsgespräch mit einem Fachmann. Eine erste Hilfestellung gibt auch unser Finanz-Rechner, mit dem Sie gleich hier und jetzt Ihr Vorhaben auf Machbarkeit prüfen können.

Drum prüfe wer sich ewig bindet: Die Immobilie mit Bedacht wählen

Welche Faktoren bei der Wahl der Immobilie ausschlaggebend sind, kommt darauf an, wie Sie diese nutzen wollen. Wenn Sie eine Eigennutzung als Hauptwohnsitz anstreben, spielt vor allem Nähe zur Arbeitsstelle, zur Familie und zum sozialen Umfeld eine große Rolle. Möchten Sie vermieten, gestaltet sich die Sache schon anders: dann empfiehlt sich ein Hauskauf oder ein Neubau dort, wo auch Nachfrage nach Wohnraum besteht.

Prüfen Sie die Bausubstanz eines Gebäudes vor dem Kauf auf Herz und Nieren - am besten durch einen Sachverständigen. Denn Schäden wie Holzwurm im Gebälk oder Schimmel im Keller vertuschen Verkäufer oft - und für den Käufer sind sie schwer zu entdecken. Wer ein Gebäude oder ein Grundstück begeht und einen Makel nicht gleich bemängelt, kann sich später vor Gericht nicht mehr darauf berufen. Das ist fatal, denn ein marodes Haus kann den Neubesitzer im schlimmsten Fall in den finanziellen Ruin treiben.

Selber wohnen oder vermieten - was rentiert sich mehr?

Wer vermietet, spart Steuern: Alle Ausgaben für das Haus können Sie in diesem Fall von der Steuer abschreiben und der Mieter zahlt die Betriebskosten, wie Müllabfuhr, Strom- und Heizkosten. Für Eigenheimbewohner hingegen sind die Steuerersparnisse zu vernachlässigen. Lediglich Kosten für Reparatur- und Wartungsarbeiten können Sie absetzen - hier aber auch nur den Lohn für Handwerker und keine Materialkosten.

 

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