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Fassadendämmung – Vorteile und Fördermöglichkeiten

erschienen am 6/2/2014

Die Praxiserfahrung zeigt: um künftig Energie zu sparen, dämmen Sie am besten Ihre Fassade. Diese Sanierung Ihres Hauses hat einige unschlagbare Vorteile – dass Sie Anspruch auf staatliche Fördermittel haben, ist nur einer davon:

1.    Sie sparen Energiekosten

Eine Fassadendämmung sorgt dafür, dass Ihr Haus weniger Wärme nach außen abgibt und weniger Kälte durch die Wände ins Haus gelangt. Das heißt: Die Wärmeverluste reduzieren sich auf ein Minimum – und Sie müssen weniger heizen. Durch eine gute Dämmung der Fassade, wie zum Beispiel ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), können Sie bis zu 60% Ihres bisherigen Energiebedarfs sparen! Modellrechnungen zeigen, dass sich diese Sanierungsmaßnahme dadurch schon nach etwa sieben Jahren rechnet.

2.    Sie schonen die Umwelt

Ganz klar: wer für eine anständige Dämmung der Fassaden sorgt, tut einiges für die Natur. Zum einen tragen Sie dazu bei, dass weniger Schadstoffe in die Luft gelangen: durch eine fachgerechte Wärmedämmung heizen Sie weniger - verbrennen also weniger fossile Brennstoffe. Das wiederum sorgt dafür, dass ihr CO2-Ausstoß reduziert wird. Außerdem schonen Sie Energieressourcen wie Öl, Strom oder Gas.

3.    Sie tun etwas für Ihre Gesundheit

Was gut für Ihr Haus ist, ist auch gut für Sie: Durch eine anständige Fassadendämmung werden feuchte Wände vermieden. Dadurch hat Schimmel keine Chance. Ihre Gesundheit dankt es Ihnen!

4.    Sie schützen Ihr Haus

Lassen Sie die Dämmung auf jeden Fall von einem kompetenten und erfahrenen Handwerker durchführen. Das zahlt sich aus! Denn fachmännisch ausgeführt macht sie Ihr Haus auch witterungsbeständigerDie Dämmung verhindert zum Beispiel, dass von außen Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen kann. So kann einer massiven Schädigung der Bausubstanz durch die Witterung effektiv vorgebeugt werden.

5.    Sie steigern den Wert Ihres Hauses

Je energieeffizienter Ihr Gebäude, desto mehr ist es wert. Klar: denn künftige Käufer oder Mieter wissen, dass sie Energiekosten sparen. Seitdem am 1. Mai dieses Jahres die EnEV14 in Kraft getreten ist, auch schwarz auf weiß: denn der Energieausweis ist nun für Vermieter und Verkäufer Pflicht! Darin werden Informationen über die Energieeffizienz Ihres Hauses festgehalten. Außerdem verlängern sich bei einem gedämmten Haus die Sanierungszyklen, weil es den schädlichen Witterungseinflüssen nicht mehr direkt ausgesetzt ist. Ihr Haus ist robuster und erhält dadurch eine Wertsteigerung.

6.    Sie haben ein Recht auf Fördermittel

Last but not least: Wer sein Haus umbaut und seine Energieeffizienz steigert, hat generell Ansprüche auf Zuschüsse und Kredite vom Staat. Für alle Maßnahmen, mit denen Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses erhöhen, gilt: für eine Förderung ist die staatliche Förderbank KfW erster Ansprechpartner!

Sie können folgende Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen:

  • den Investitionszuschuss mit der Programmnummer 430 (bis zu zehn Prozent der Sanierungskosten und bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit)
  • einen Kredit mit der Programmnummer 151 oder 152

Beide Möglichkeiten bietet die KfW im Rahmen des Programms „Energieeffizient sanieren“ an.

 

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