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Bild Fassadenfarbe

Wahl der Fassadenfarbe: Architektonisches Gesamtkonzept im Vordergrund

erschienen am 4/3/2017

Fassadenfarbe im Einklang mit Hausarchitektur

Die Wahl der richtigen Fassadenfarbe sollte kein Zufall sein. Um einen optimalen Effekt zu erzielen, berücksichtigen Sie vor allem den Stil Ihres Hauses. Objekte mit klassischem Charakter verlangen eine eher rigoristische Farbwahl, während bei modernen Gebäuden „mutige“ Farben angesagt sind. An der Stelle darf man aber die Bebauungspläne nicht vergessen, in denen je nach Region verschiedene Bestimmungen zum Aussehen der Hausfassade geregelt sind. Wenn Ihr Haus über

verfügt, dann wären dezente Farbtöne angemessener. Bei Objekten mit eher einfacher Architektur kann die farbliche Fassadengestaltung vielfältiger sein.

Einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung der Hausfassade hat auch die Gegend: Umgeben von anderen Häusern, präsentiert sich ein Haus ganz anders als ein freistehendes Gebäude im Wald. Die Farbe des Außenputzes muss ebenfalls auf die Dachfarbe, Treppengestaltung, Sockel oder Dachrinnen abgestimmt sein.

Tipp: Wechseln Sie die Farbe immer an den Innenkanten und nie an der Außenkante. Nur so wirkt die Fassade harmonisch.

Hell und warm für sichere Farbgestaltung

Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie auf

  • Pastellgelb
  • Vanille
  • Cremefarben

setzen. Diese Fassadenfarben sind neutral, nicht zu intensiv und passen zu Holz, Ziegel, Stein und vielen Dacheindeckungen. Für den Sockelbereich nehmen Sie lieber dunkle Farben, damit eventuelle Verschmutzungen nicht so sichtbar werden.

Intensive Farben für Individualisten

Rote oder grüne Häuser fallen sofort auf, deshalb sind solche Fassaden eher für Personen, die sich von der Masse abheben möchten. Intensive Farben sind eine ideale Wahl, wenn Sie auf einen modernen Hausbau setzen und dessen Formensprache betonen wollen. Als Kompromiss können Sie nur einen Teil der Fassade mit solchen „mutigen“ Farben streichen (wie z.B. die Garage oder einen Windfang).

Weiß ist immer noch populär

Weiße Hausfassade sieht edel aus und passt zu jeder anderen Farbe. Das Haus wirkt besonders ästhetisch und frisch. Außenwände in dieser Farbe sind ein idealer Hintergrund für andere Hauselemente wie Türen oder Fenster. In Kombination mit Grau und einem roten Dach erhalten Sie einen traditionellen, aber harmonischen Look.

Verschiedene Farben miteinander kombinieren

Bei der Gestaltung der Fassade mit mehr als einer Farbe gilt es umsichtig zu handeln, damit das Haus harmonisch und zeitlos schön aussieht. Wenn Sie beispielsweise Fenster- oder Türrahmen betonen möchten, dann können Sie diese in einem helleren Farbton, passend zur Grundfarbe der Fassade streichen. Mit einem richtigen Farbkonzept lassen sich auch die Hausproportionen ändern: bei hellerem Dachgeschoss und etwas dunkler Grundfarbe wirkt das Gebäude großzügiger.  

Arten von Fassadenfarben

Für einen gelungenen Fassaden-Anstrich brauchen Sie nicht nur einen tragfähigen Untergrund, sondern auch eine passende Farbe. Kunstdispersionsfarben bestehen aus Reinacrylat oder Polymerisatharz als Bindemittel und überzeugen mit einer guten Wetterbeständigkeit, hohem Deckvermögen und sind wasserdampfdurchlässig. Mit Silikatfarben stellen Sie völlig lichtechte und wasserfeste Wände her. Silikonharzfarben dagegen stehen für moderne Anstriche, welche schmutz- und wasserabweisend wirken, was im Außenbereich besonders zu schätzen ist. Alle diesen Wandfarben lassen sich mit Farbrollen, Vorstreichpinseln oder Quast auftragen.

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