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bild ausbauhaus

Mit einem Ausbauhaus beim Bau des Eigenheimes anpacken

erschienen am 8/1/2016

Ausbauhaus ist kein Bausatzhaus

Ausbauhäuser werden meist – ähnlich wie Fertighäuser – ab Oberkante Kellerdecke oder mit Bodenplatte angeboten. Sie sind in verschiedenen Ausbaustufen zu kaufen. Ein Ausbauhaus besitzt alle Wände, ein eingedecktes Dach, eine fertiggestellte Dachuntersicht und den Schornstein. Meistens sind die Außenwände auch wärmegedämmt und die Fassade fertig verkleidet. Normalerweise verfügt ein Mitbauhaus ebenfalls über Fenster mit Rollläden, eine Haustür und, wenn gewünscht, eine fertig verputzte Fassade. Für jedes Ausbauhaus gibt es auf dem Markt sog. Ausbaupakete, welche die weiteren Arbeiten enorm erleichtern. Beim Bausatzhaus machen Sie nicht nur den Innenausbau mit, sondern errichten auch den Rohbau.

Von der Planung bis zur Erstellung

Im ersten Schritt wählen Sie gemeinsam mit dem Hausanbieter einen passenden Haustyp aus. Sie können ein Doppelhaus- oder ein Einfamilienhaus, eine moderne Stadtvilla oder ein Haus im Landhaus-Stil bauen lassen. Viele Ausbauhaus-Hersteller haben in ihrem Angebot unterschiedliche Musterhäuser, die Sie auf Wunsch besuchen können. Danach planen Sie genau, wie Ihre Wohnfläche aussehen soll und äußern eventuelle Änderungswünsche. Anschließend beginnt der Hausaufbau, wo Bodenplatte oder Keller, Außenhülle, Dach, Türen und Fenster aufgebaut werden. Als letztes erfolgt der Innenausbau, unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Sollten Sie während der Arbeit irgendwelche Probleme mit Ausbaupaketen oder Materialien haben, können Sie sich meistens an Ihren Ausbauhausanbieter wenden.

Mit Ausbauhäusern Geld sparen

Mit einem Ausbauhaus lässt sich viel Geld sparen, aber nur, wenn Sie handwerklich begabt sind und wirklich viel Zeit in Ihr neues Heim investieren. Darüber hinaus gibt es Banken, die die Eigenleistung als Teil des Eigenkapitals – quasi als Muskelhypothek -  akzeptieren. Hier ist aber trotzdem Vorsicht geboten: viele Banken rechnen nicht die volle Summe der errechneten Ersparnisse an.

Ausbauhaus als Fertig- und Massivhaus

Die meisten Ausbauhäuser sind in Fertigbauweise erhältlich. Sie finden aber auf dem Markt auch Baufirmen die Mitbauhäuser als Massivhäuser herstellen. Die beiden Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Massivhäuser sind besonders robust, langlebig und wertbeständig. Wenn Sie beschließen, ein Ausbauhaus in Massivbauweise bauen zu lassen, müssen Sie mit einer längeren Bauzeit als bei einem Fertighaus rechnen. Fertighäuser als Ausbauhäuser werden dagegen in wenigen Tagen erstellt, wodurch die Baukosten meist etwas niedriger liegen.

Ausbaupakete machen den Selbstbau leichter

Auch wenn Sie sich sicher in verschiedenen Handwerksarbeiten fühlen, lohnt es sich auf jeden Fall, den Kauf von Ausbaupaketen abzuwägen. In jedem Paket bekommen Sie nämlich genau das, was Sie wirklich für den jeweiligen Arbeitsschritt brauchen. Auf diese Weise verrechnen Sie sich nicht im Material-Kauf. Für den einzelnen Ausbauabschnitt werden Ihnen nur passend verarbeitete Elemente geliefert, was auch sehr praktisch ist. Jedes Ausbaupaket enthält ein Handbuch mit einer ausführlichen Arbeitsanleitung. So tun Sie sich beim Mitbauen viel leichter und haben Ihr Haus schneller schlüsselfertig.

Diese Arbeiten erledigen Sie in Eigenregie

Das Wichtigste für Sie als Bauherr ist es, Ihre eignen Fähigkeiten richtig einzuschätzen. Auch wenn das Fliesenlegen als relativ einfach zu bewältigen scheint, kann es im Endeffekt zu großen Problemen führen. Wenn Sie sich eher als Anfänger sehen, starten Sie mit jeglichen Streicharbeiten oder Tapezieren. Auch beim Verlegen von Böden stehen Ihre Chancen gut. Trockenwände aus Gipskartonplatten herzustellen, sollte für Sie ebenfalls keine große Herausforderung sein. Wenn Sie ein erfahrener Handwerker sind, können Sie:

  • Fenster und Türen einbauen
  • Innentreppen bauen
  • Wände verputzen

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