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Bild massives Fertighaus

Fertighäuser in Massivbauweise bauen

erschienen am 09.01.2017

Massivhäuser und ihre Vorzüge

Viele Bauherren können sich den Hausbau ohne herkömmliche Ziegel nicht vorstellen. Manche Fertighaus-Hersteller kommen diesen Wünschen entgegen und bieten daher einen massiven Fertigbau an. Dabei ist es egal, ob es sich um

  • Mehrfamilienhäuser
  • Einfamilienhäuser
  • Stadtvillen
  • Bungalow

handelt. Massive Bauteile lassen sich meistens kostengünstig in Werkshallen herstellen. Dabei werden auch Elektro- und Sanitäranlagen entweder gleich eingebaut oder in Form von Lehrrohren installiert. Dämmstoffe können ebenso während des Produktionsprozesses direkt im Herstellerwerk mit verarbeitet werden.

Materialien und Montagezeit

Massive Häuser in Fertigbauweise punkten im Gegensatz zum Fertighaus aus Holz mit ihrer langen Haltbarkeit. Das Wandsystem von massiven Fertighäusern ist so konstruiert, dass die Wände dünner als bei traditioneller Massivbauweise ausfallen, wodurch man mehr Platz zur Verfügung hat.

Die Montagezeit massiver Fertighäuser verkürzt sich auf wenige Tage, was die Kosten erheblich reduziert und gleichzeitig Bauzeit spart. Im Brandfall sind massive Fertighäuser viel robuster und setzen weniger Rauchgase frei. Beim Fertighaus in Massivbauweise besteht keine Gefahr, dass sich der Baukörper bei extremen Hitze- und Kälteeinwirkungen verformt und danach Setzungsschäden verursacht.

Nachteile von massiven Fertighäusern

Massive Fertighäuser haben leider ebenso ihre Schattenseiten: Die Bauteile verfügen über ein entsprechend hohes Gewicht und lassen sich deswegen nur unter erhöhtem Aufwand transportieren. Ein Kostenfaktor sind die Baustoffe: Für den Bau von massiven Fertighäusern kommen vorwiegend

zum Einsatz, deren Materialpreis relativ hoch liegt. Des Weiteren gibt es auf dem Markt nicht so viele Anbieter, die schlüsselfertig und dazu noch massiv bauen.

Konstruktion von massiven Fertighäusern

Ziegelverbundbauweise

Massive Häuser in Ziegelverbundbauweise werden industriell zu fertigen Mauertafeln für jede beliebige Massivwand verarbeitet, welche vor dem Transport abbinden und trocknen. Auf diese Weise entfällt die gefürchtete Neubaufeuchte, welche bei traditioneller Stein-auf-Stein-Bauweise oft vorkommt. Der Ziegel-Zusammenbau vor Ort verläuft dann relativ schnell, so dass meistens das Eigenheim innerhalt von vier Tagen errichtet wird.

Betonfertigbauweise

Eine ähnliche Vorgehensweise wie bei den Ziegeln gilt auch für die Vorfertigung der Bausteine für jedes einzelne Bau-Element aus Beton. In den meisten Fällen werden wie bereits oben erwähnt Leicht- oder Porenbeton, aber auch Blähton verwendet.

Fertighäuser in Massivbauweise sind nahezu makellos

In vielen Fertighäusern aus Holz kommt es zu ungleichmäßiger Wärme-Verteilung in den unterschiedlichen Jahreszeiten, wodurch sich die Gefahr der Schimmelbildung erhöht. Da die massiven Baustoffe atmungsaktiv sind, wird die auftretende Feuchtigkeit nicht ins Mauerwerk, sondern nach außen abtransportiert – vor Schimmelbildung und Schwamm brauchen Sie sich also nicht zu fürchten.

Massive Fertighäuser sind zudem besonders robust und unempfindlich. Auch Witterung und Ungeziefer machen den massiven Baustoffen nichts aus, sodass ihre Lebensdauer im Großen und Ganzen mit traditionellen Stein-auf-Stein-Häusern vergleichbar ist.

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