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Bild Hybridheizung

Hybridheizung als energieeffizienter Mix verschiedener Wärmequellen

erschienen am 04.08.2017

Der Wärmespeicher macht den Betrieb „im Doppelpack“ möglich

Das Herzstück des Hybridsystems ist ein Wärmespeicher – auch Pufferspeicher genannt. Er speichert die von den jeweiligen Wärmequellen gelieferte Wärme zentral in der Heizungsanlage. Von dieser Zentralstelle gelangt die Wärme an die Heizkörper. Wenn Sie erneuerbare Energien nutzen wollen, planen Sie dies von Anfang an mit, damit der Pufferspeicher eine passende Dimension hat.  Ihre Anlage lässt sich noch bequemer bedienen, wenn Sie eine Heizungssteuerung mit integrieren.

Hybridheizungssystem und seine Vorteile

Eine Hybridheizung ist vor allem für die Hausbesitzer interessant, die umweltfreundlich heizen – sprich erneuerbare Energiequellen wie Erdwärme oder Sonnenkraft nutzen. Außerdem ist die Hybridheizung leistungsfähig genug, das Haus bei potenziellem Ausfall der anderen Quellen zu beheizen. Die Hybridheizung bietet zudem eine umweltschonende Alternative einer Energieversorgung, die sich schrittweise umsetzen lässt. Da Hybridheizungen für höhere Energieeffizienz sorgen, werden sie von Städten, Kommunen sowie vom Staat im Rahmen verschiedener Förderprogramme zum Teil finanziert. 

Mögliche Heizungskombinationen im Überblick

Eine Kombination einer Gasheizung mit einer Solarthermie gehört zu der weitverbreitetsten in Deutschland. Neben dieser Option stehen Ihnen beispielsweise:

  • Solarthermie und Pelletheizung
  • Solarthermie und Wärmepumpe
  • Solarthermie und Ölheizung

zur Verfügung.

Solarthermie und Gasheizung

Wenn Sie Solarthermie und Gasheizung in ein System koppeln, sparen Sie vor allem Platz und natürlich Heizkosten. Damit diese Kombination Sinn macht, müssen die Solarthermie-Anlage sowie der Solarspeicher entsprechend groß dimensioniert werden, um den Mehrbedarf an Wärme abzudecken.

Solarthermie und Pelletheizung

Dank der Mischung aus Solarthermie und Pelletheizung entlasten Sie die Umwelt zu 100%, weil ausschließlich erneuerbare Energiequellen  zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Die Anschaffungskosten dieses System sind relativ hoch, wobei Sie nach ca. 15 Jahren mehr eingespart haben, als die Anlage gekostet hat.

Solarthermie und Wärmepumpe

Wenn Sie Ihr Haus mit Wärmepumpe beheizen, können Sie auf die Solarthermie zugreifen, um die Stromrechnung zu reduzieren. Mit zusätzlicher Sonnenwärme unterstützen Sie die Funktionsweise einer Wärmepumpe und verringern Ihre Heizkosten.

Solarthermie und Ölheizung

Dieses Duo kommt vor allem in alten Gebäuden zum Einsatz, um die vorhandene Ölheizungsanlage durch die Solarthermie zu entlasten. In Zeiten, wo das Heizöl teuer ist, können Sie einiges an Geld sparen. 

Förderung für die Hybridheizung

Sowohl das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle  (BAFA) als auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen das Heizen mit erneuerbaren Energien durch attraktive Zuschüsse:


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