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Natürliche Baustoffe für einen umweltfreundlichen Bau

erschienen am 10/7/2016

Lehm als Zukunft des Bauens?

Natürlich hat praktisch niemand die Absicht, selbst bald wieder in Lehmhütten zu wohnen. Dennoch bleibt dieser Baustoff auf natürlicher Basis immer eine gute Option, wenn es sich um dieses Thema dreht. In vielen Ländern der Welt wird er auch aufgrund seiner guten Wärmeregulierung selbst heute noch weitläufig eingesetzt. Während die Wärme an kalten Tagen im Inneren des Hauses gehalten werden kann, sorgt der Lehm zu besonders heißen Zeiten zu einer Abschirmung vor der Hitze von außen. Bereits die Gewinnung von geeignetem Lehm ist nicht mit einem hohen Energieaufwand verbunden und auch Schadstoffe sind in diesen Prozessen nicht zu finden. Inzwischen konnten Forschungen sogar zeigen, dass der Lehm ganze Gebäude gegen den Elektrosmog der heutigen Tage abschirmen kann. Lehm an sich kann allerdings nur im Verbund genutzt werden. Denn durch den Entzug der Feuchtigkeit kommt es ansonsten schnell zu Rissen im Material, welche eine Instabilität des Gebäudes nach sich ziehen.

Holz als populäre Alternative

Holz wird ebenfalls schon seit vielen Jahrtausenden dazu genutzt, um Häuser zu errichten. Dabei handelt es sich um den am häufigsten eingesetzten natürlichen Baustoff, der zugleich durch eine angenehme Optik überzeugt. Die Vorteile verschiedener Holzarten werden beispielsweise auch bei energieeffizienten Blockhäusern eingesetzt, wie sie unter leonwood.de zu finden sind. Die baulichen Eigenschaften des Holzes, wie eine leichte Verarbeitung und die Formstabilität, sind inzwischen schon bekannt. Wichtig ist allerdings auch die positive CO2-Bilanz, die diesem Werkstoff als einem der ganz wenigen zugrunde liegt. Denn im Wachstum wird im Holz schädlichen Kohlenstoffdioxid gespeichert und gebunden. Bei der späteren Verarbeitung wird nun weniger freigesetzt, als zuvor auf natürliche Weise in das Holz wanderte. Gleichzeitig wird aktuell das Potenzial von wärmegedämmten Holzkonstruktionen geschätzt. Damit lassen sich sogar bei gleicher Isolierung häufiger geringere Wanddicken erreichen, als dies bei einem Massivbau der Fall ist. Die Wärmedämmung bei Holzbau und Massivbau bleibt so ein strittiges Thema.

Fazit

Am Ende wäre es wünschenswert, wenn das ökologische Bauen mehr wird, als ein kleiner Trend. Denn es wäre ein Weg, um einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Klimas und der Umwelt zu leisten, die von so großer Bedeutung ist.

 

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