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Zinsen für die Baufinanzierung - günstig wie nie

erschienen am 11/7/2014

In den letzten acht Wochen sind die Refinanzierungszinsen für Baugeld um ca. 0,20 Prozentpunkte gesunken. Nach einem kurzen Zwischenanstieg im September, haben die Zinsen für Baufinanzierungen und Immobilienfinanzierungen ihren Abwärtstrend weiter fortgesetzt. Die Realisierung des Traums eines Eigenheims oder der Abschluss eines Forward-Darlehens ist derzeit so günstig wie nie zuvor

Die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum hat sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich verschlechtert. Derzeit ist das Wirtschaftsklima auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie Mitte 2013. So werden laut dem Ifo-Institut die Konjunkturerwartungen in den kommenden sechs Monaten deutlich nachgeben. Vorallem in Deutschland, das bisher als Wirtschaftsmotor der Eurozone angesehen werden kann, wird die wirtschaftliche Situation weniger positiv eingeschätzt, als noch in den vergangenen Quartalen. Daher sieht Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), weiterhin großen Handlungsbedarf die Konjunktur im Euroraum weiter anzukurbeln. Das Belassen des EZB-Leitzinses bei 0,05 Prozent kam somit für die Experten gestern wenig überraschend. Darüber hinaus wurde die in Aussicht gestellte weitere Lockerung der Geldpoltik durch die EZB vom deutschen Aktienmarkt sehr positiv aufgenommen. Unkonventionelle Maßnahmen, wie der vermehrte Ankauf von Staatsanleihen, werden nun immer wahrscheinlicher. So hat der EZB-Rat den eigenen Mitarbeiterstab bereits damit beauftragt, Vorbereitungen für solche Maßnahmen zu treffen. Die EZB beabsichtigt mit einem Staatsanleihenankauf die geringe Kreditnachfrage im Euroraum endlich wieder in Schwung zu bringen. 

Sollten die angekündigten geldpolitischen Maßnahmen greifen und sich die Konjunktur im Euroraum verbessern, werden Anleger vermehrt in Aktien der Unternehmen investieren. Die Investoren werden Aktien gegenüber niedrigverzinsten Anleihen, wie z. B. Bundesanleihen, vorziehen. Für deutsche Staatsanleihen würde dies sinkende Kurse, mit einem gleichzeitigenAnstieg der Zinsen bedeuten. Da sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen an langlaufenden Anleihen orientieren, würde auch der Preis für Baugeld steigen

Ein weiterer Faktor für mittel- bis langfristig steigende Zinsen für Immobilienfinanzierungen könnte indirekt der niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank sein. Ein sinkender Leitzins bewirkt, dass sich die Geldmenge im Euroraum tendenziell erhöht. Die Folge davon könnte eine inflationäre Entwicklung bei den Güter- und Warenpreisen sein. Der Euro verliert an Wert, so dass Investoren sich dazu veranlasst sehen, ihr Geld in attraktivere Anlageformen einer anderen Währung anzulegen. Vorallem beim Blick in Richtung USA könnte im kommenden Jahr eine Zinserhöhung anstehen. Investoren könnten dann ihr Geld aus niedrigverzinsten deutschen Staatsanleihen in höherverzinste amerikanische Rentenpapiere umschichten. Für deutsche Staatsanleihen bedeutet dies sinkende Kurse und steigende Zinsen. Der Preis für Baugeld steigt dann dementsprechend an

Was bedeutet das für Sie als Baufinanzierer?
 

Eines ist sicher, die aktuellen Zinsen bei der Baufinanzierung sind historisch günstig! Das Hoffen auf noch günstigere Baugeldzinsen ist aus unserer Sicht momentan nicht sinnvoll. Nutzen Sie die äußerst niedrigen Zinsen und realisieren Sie jetzt Ihre Neu- bzw. Anschlussfinanzierung oder Ihr Forward-Darlehen. DTW-Immobilienfinanzierung hat absolute Top-Konditionen für Sie reserviert.

Quelle: DTW Immobilienfinanzierung

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