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Bild Parkett

Parkett – vielseitiger Bodenbelag mit Prestige

erschienen am 01.02.2017

Beste Eigenschaften für tadellose Bodengestaltung

Parkett ist ein extrem vielseitiger Fußbodenbelag. Als Holzboden strahlt es eine besondere Wärme aus: Wegen seiner geringen Wärmeableitung ist es fußwarm. Holz wirkt sich zudem sehr positiv auf die Raumtemperatur aus und absorbiert Schadstoffe aus der Luft.

Hochwertiges, langlebiges Echtholz-Parkett zeichnet sich zudem – je nach verwendeter Holzart – durch eine relativ hohe Abriebfestigkeit aus und lässt sich dadurch als wertbeständiger Fußboden bezeichnen. Parkettböden verfügen darüber hinaus über eine exzellente Öko-Bilanz, sind stabil, beständig und extrem lebendig.

Parkett gibt es in vielen Ausführungen

Unter den Parkett-Belägen lassen sich grundsätzlich Einschichtparkett (Massivparkett) und Mehrschichtparkett unterscheiden. Einschichtparkett besteht aus Vollholz; hierzu zählen

  • Stabparkett
  • Lamparkett
  • Mosaikparkett
  • Lamellenparkett.

Mehrschichtparkett hingegen ist aus mindestens zwei Schichten aufgebaut, wovon die oberste Schicht aus mindestens 2,5 mm starkem Holz besteht. Auch Fertig- und Tafelparkett sind übrigens mehrschichtig.

Verlegetechnik unter der Lupe

Parkett lässt sich grundsätzlich

  • vollflächig verkleben
  • teilweise verkleben
  • schwimmend verlegen
  • nageln bzw. verschrauben.

Verklebte Parketts punkten mit geringer Trittschallentwicklung sowie guten Wärmedurchlasswiderständen. Die vollflächige Verklebung reduziert zudem das Schwind- und Quellverhalten und ermöglicht eine fugenlose Anpassung an andere Bauteile wie Türzargen. 

Die schwimmende Verlegung gehört zu den beliebtesten und auch einfachsten Verlegetechniken von Parkett. Auf einen ebenen Untergrund kommt eine Trittschallmatte, auf welcher Nut und Feder miteinander verleimt werden. Vernagelte bzw. verschraubte Parketts sind eher eine Seltenheit, weil Estrich als Untergrund dafür nicht geeignet ist.

Parkett im Bad – das geht!

Auch wenn es im ersten Moment unmöglich klingt, kann man Parkett auch im Badezimmer verlegen. Dabei muss man nur passende – also besonders harte – Hölzer wie Eiche oder Nussbaum wählen. Harte Hölzer haben einen hohen Harzanteil, wodurch sie relativ wenig „arbeiten.“ Damit Parkett im Bad funktioniert, muss ebenso der Untergrund gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Das erreichen Sie mit einer Abdichtung, die in den Fußboden integriert wird, so dass das Wasser nicht im Fußboden sickert.

Parkett auf Fußbodenheizung – ein eingespieltes Duo

Das fußwarme Parkett in Kombination mit einer Fußbodenheizung sorgt im Winter für einen besonderen Wohnkomfort. Das ist nur möglich, wenn Hartholz zum Einsatz kommt, weil es die Wärme besser als weiche Hölzer leitet. Auch die Verlegeart spielt hierbei eine große Rolle: Setzen Sie am besten auf die vollflächige Verklebung, weil Holz dadurch weniger arbeitet.

Tipp: Verwenden Sie beim Versiegeln Ihres Parketts keinen Lack. Mit Lack versiegelte Parkett-Oberflächen führen zur Verklebung der Fugen und im Endeffekt zu Riss-Schäden durch Schwinden. Besser geeignet sind stattdessen Öl oder Wachs.

Pflegetipps für Parkettboden

Den groben Schmutz von versiegelten Parkettböden entfernen Sie am bequemsten mit einem Staubsauger. Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie den Boden mit einem feuchten Lappen und ein wenig Pflegemittel auswischen. Auch geölte bzw. gewachste Parkettböden lassen sich einfach staubsaugen.

Um die Lebensdauer Ihres Parkettbodens zu verlängern, vermeiden Sie Verschmutzungen oder Kratzer am besten von vornherein, indem Sie Fußmatten an starkbeanspruchten Bereichen im Haus verwenden und Filzgleiter an oft bewegten Möbeln wie z.B. Stühlen anbringen.

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