Neues aus der Welt des Bauens und Wohnens
Barrierefrei bauen und leben

Wohnen im Alter-Finanzierungsmöglichkeiten für den barrierefreien Umbau

erschienen am 7/13/2012

Nicht nur ältere Menschen sondern auch junge Familien sollten über barrierefreies Bauen nachdenken. Fakt ist, dass die Bevölkerung immer älter wird und dadurch die Zahl der Pflegebedürftigkeit steigt. Um zu vermeiden, frühzeitig in ein Pflegeheim ziehen zu müssen und solange wie möglich in der vertrauten Umgebung zu wohnen, ist es unabdingbar über einen barrierefreien Umbau bzw. barrierefreien Neubau nachzudenken.

Für alle, die sich dazu entscheiden, jetzt und in Zukunft barrierefrei Leben zu wollen, gibt es eine gute Nachricht. Fördermöglichkeiten für den barrierefreien Umbau kann es von der Pflegekasse oder von unterschiedlichen Förderbanken geben. Dabei ist zu beachten, dass die Fördermittel rechtzeitig vor Beginn der Umbaumaßnahmen bei den zuständigen Institutionen beantragt werden, da die Bearbeitung bis zur Bewilligung einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Fördermöglichkeit von der Pflegekasse

Gerade Menschen, die auf betreutes Wohnen angewiesen sind, haben gute Möglichkeiten auf eine Fördermöglichkeit durch die Pflegekasse, da diese Pflegebedürftigen jeder Pflegestufe einen jährlichen Zuschuss von maximal 2.557,-€ pro Umbaumaßnahme gewährleistet. Als eine Umbaumaßnahme werden alle Maßnahmen gesehen, die nötig sind um, um beispielsweise eine Wohnung rollstuhlfreundlich umzubauen. Dazu gehören demzufolge nicht nur die Türverbreiterung, sondern auch der Bau einer Rampe, eine Treppenliftinstallation und der Einbau einer ebenerdigen Dusche. All diese Umbaumaßnahmen müssen dazu dienen die Pflege zu Hause zu ermöglichen bzw. zu erleichtern und dem Pflegebedürftigen ein Stück Selbstständigkeit wiederzugeben. Dabei ist zu beachten, dass der Antrag vor Baubeginn, inklusive eines Kostenvoranschlages, bei den Pflegekassen rechtzeitig eingereicht wird, da die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

KfW-Förderung für barrierefreies Wohnen

Den Antrag auf Förderung durch die KfW wird bei der Hausbank abgegeben, denn seit dem 1. April 2012 gibt es das Kreditprogramm 159 „Altersgerecht umbauen“ der KfW-Bankengruppe. Alle Baumaßnahmen bzw. Umbauten, die den technischen Mindestanforderungen der DIN 18040-2 zur Barrierefreiheit oder dem Standard einer/es altersgerechten Wohnung bzw. Hauses entsprechen, werden demnach gefördert. Hierdurch haben Bauherren die Möglichkeit, bei rechtzeitiger Antragstellung, ein günstiges Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 Euro zu erhalten. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter http://www.pflege.de/barrierefreies-bauen/informationen-barrierefreies-wohnen/finanzierung-und-foerderung.

Urheber der Bilder:

nach oben
Menü