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Unser Ratgeber rund um das Thema Heizen - das sollten Sie wissen

erschienen am 06.06.2017

Das Heizen in Räumen nimmt viel Energie in Anspruch, zudem sorgt klimaschädliches Kohlendioxid für verschmutze Luft. Besonders der Energieverbrauch im Haushalt kann richtig ins Geld gehen. Doch durch gezielte bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel eine effektive Wärmedämmung oder richtig heizen der jeweiligen Räume, kann ein Großteil an Energie eingespart werden. Um Wärmeverluste vorzubeugen, ist es ratsam, Vorhänge oder Rollläden an den Fenster nachts herunter zu lassen, denn dadurch kann der Energieverbrauch bis zu 20 Prozent reduziert werden. Zudem ist es wichtig, dass vorhandene Heizkörper nicht von Möbeln oder Gegenständen verdeckt werden, da sich die warme Luft ansonsten nicht in den Räumlichkeiten verteilen kann.

Passende Raumtemperatur finden

Was den Energieverbrauch angeht, können bereits kleine Temperaturunterschiede große Auswirkungen haben. In einem Wohnbereich ist eine Temperatur im Bereich von 20 bis 22 Grad vollkommen ausreichend. In den Schlafräumen sollte es dagegen etwas kühler sein, am besten um die 18 Grad. Im Badezimmer darf es schon mal um die 22 Grad sein, allerdings sollte dazu über Nacht die Temperatur etwas gesenkt werden. In den anderen Wohnräumen kann nachts eine Absenkung der Temperatur um 4 bis 5 Grad erfolgen. Wichtig dabei ist, dass nicht so viel Energie für das Wiederaufheizen verschwendet wird.

Optimale Temperaturregelung

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Mit Hilfe eines Thermostatventils ist es möglich, eine Temperatur konstant zu halten, zudem wird die Zufuhr von Wärme automatisch verringert, wenn zum Beispiel die Sonne hereinscheint. Dabei gilt, umso genauer ein solches Ventil arbeitet, desto exakter kann die gewünschte Raumtemperatur gehalten werden. Moderne Thermostate bieten dabei ein Einsparpotenzial von bis zu 10 Prozent an Heizenergie. Sie sind in der Lage, die gewählte Temperatur selbstständig zu regeln. Besteht eine längere Abwesenheit, kann die Raumtemperatur zwar etwas abgesenkt werden, allerdings sollte diese nicht unter 17 Grad fallen, da ansonsten die Gefahr von Schimmelbildung besteht. Ein hydraulischer Abgleich kann mit Hilfe einer Steuerung über eine zentrale Bedieneinheit vorgenommen werden. 

Schimmel vorbeugen

Die Heizung optimieren, dazu noch eine richtige Heizstrategie und vor allem ein effektives Lüften ist wichtig, gerade wenn es draußen kalt ist. Durch den Luftaustausch kann die Feuchtigkeit in den Räumen verringert werden und die Luftqualität steigt an. Besonders durch Kochen, Waschen, Duschen oder auch die menschliche Atmung ist ein regelmäßiges Lüften sehr wichtig. Dabei sollte unbedingt das Stoßlüften zum Einsatz kommen. Hierbei wird das Fenster nicht einfach gekippt, sondern komplett geöffnet. Ein kräftiges Lüften für ein paar Minuten reicht schon aus. Richtiges Heizen und ein konsequentes Lüften ist ein optimales Mittel, um in Räumen Schimmel vorzubeugen. 

Kontinuierliches Heizen

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Um Energie beim Heizen einzusparen, darf auf keinen Fall in der Nacht die Heizung komplett abgeschaltet werden, denn dadurch kühlen die Räume aus und müssen am nächsten Tag mit hoher Leistung wieder erwärmt werden. Auch wenn nachts die Fenster gekippt werden, lässt sich keine Heizenergie einsparen, denn durch ein ständiges Aufheizen und Abkühlen wird nur viel Energie verbraucht. Das Ziel ist es, die Raumtemperatur auf einem konstanten Niveau zu halten, denn nur so lässt sich effektiv Energie einsparen. Moderne Heizsysteme und gezielte Maßnahmen sorgen für ein hohes Einsparpotenzial, was sich am Ende positiv im Geldbeutel bemerkbar macht.

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