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Bild Heizleiste

Heizleisten als Alternative zu Heizkörpern

erschienen am 1/9/2017

Zum Begriff: Heizleiste

Sockelheizkörper (auch Heizleisten oder Fußleisten-Heizkörper) sind schmale und niedrige Heizkörper, die an der Wandoberfläche der Räume ähnlich wie Fußleisten montiert werden. Sie eignen sich sehr gut für Wasser- und Dampfheizungen. Heizleisten lassen sich aus unterschiedlichen Materialien z.B. aus

  • Kupfer
  • Gusseisen
  • Stahl
  • Leichtmetall

herstellen. Diese modernen Heizsysteme sind ca. 100-350 mm hoch und etwa 40 – 150 mm tief. Die Temperaturregelung erfolgt mithilfe von Luftklappen, wobei Sie die Temperatur um ca. 30 % herunterdrehen können. 

Heizleisten für dezente Optik

Heizleisten sind eine Art der Flächenheizung, welche nicht viel Platz einnimmt – vor allem in kleinen Räumen erleichtert dies die Raumnutzung erheblich. Schon seit einigen Jahren sind Heizleisten ein beliebtes Mittel zur Erhöhung der Ästhetik im Innenraum. Moderne Formen und eine große Palette an RAL-Farben machen die Sockelheizung in

  • Fluren
  • Treppenaufgängen
  • Bädern
  • Küchen
  • Wohnzimmern

sehr attraktiv. Sie sind nicht mehr in der Raumgestaltung eingeschränkt und können die Möbel beliebig einordnen.

Vorteile von Heizleisten

Heizleisten erzeugen ein sehr gesundes, behagliches Raumklima, weil sie keine Luft und keinen Staub aufwirbeln. Das Wichtigste dabei ist, dass die Strahlungswärme gleichmäßig schnell die Wände, Fußboden und Decke erreicht. Die Außenwände profitieren von dieser direkten Beheizung, weil dadurch keine Kaltzonen entstehen und die Schimmel-Bildung reduziert wird. Dank der geringen Luftbelastung ist die Fußleistenheizung für Allergiker unbedenklich.

Heizleisten eignen sich zudem perfekt für den nachträglichen Einbau und lassen sich ebenso mit anderen Heizsystemen kombinieren. Sie zeichnen sich ebenso durch eine kurze Vorlaufzeit aus. Bei der Altbausanierung, wo z.B. im Innenausbau Lehm-Putz aufgetragen wird, trocknet er dank dieser Heizungsform schonend aus, ohne die Bausubstanz zu gefährden.

Übrigens: Mit der von unten aufgenommenen Strahlenwärme können Sie auch wirtschaftliche Gewinne machen und bis zu 15 % Energieeinsparung erzielen.

Funktionsweise von Heizleisten

Ein kleines, lineares Heizregister erwärmt die Raumluft am Wandfuß. Durch eine Luftaustrittsöffnung als Luftblatt wandert die Luft an die darüber liegende Wandoberfläche und steigt langsam auf, bis die Wärme keinen Aufrieb mehr verursacht. Die Raumluft bleibt unbewegt und erwärmt sich indirekt durch die Wärmestrahlung.

Der freie Luftzutritt muss mindestens 1,5 bis 2 cm im unteren Bereich über den Fußboden liegen, was gleichzeitig auch die Bodenpflege einfacher macht. Das hat zur Folge, dass

  1. Die Wärmestrahlen alles erwärmen (auch Möbel)
  2. Die Raumluft nicht so schnell austrocknet.

Darüber hinaus entsteht ein gesundes Klima im Innenraum, was Heizleisten nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht zur interessanten Alternative zu anderen Heizungsarten macht.

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