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Einfamilienhaus bauen mit unserer Planungs-Checkliste

erschienen am 07.07.2017

Optimales Baugrundstück finden

An erster Stelle müssen Sie sich darüber einig sein, wo Sie überhaupt bauen wollen – sprich: ob Ihr Haus zentral in der Stadt, in einem ruhigeren Stadtviertel oder doch auf dem Lande stehen soll. Davon hängt nämlich der Grundstückspreis ab; vor allem in Ballungszentren ist dieser in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Wichtiges Entscheidungskriterium ist daher die Grundstücksgröße: Für eine vierköpfige Familie sind in der Regel Grundstücke mit einer Fläche von 500 – 800 Quadratmetern ausreichend. Auf so einem Grundstück bringen Sie Ihr Haus mit Terrasse, Garten und Garage bequem unter.

Haus planen

Sie haben schon Ihr Grundstück gewählt und jetzt können Sie sich an weitere Planungen machen? Dann sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Wahl der Bauweise
  • Festlegung der Raumaufteilung und der Raumgrößen
  • Erstellung des Baugrundgutachtens
  • Einsatz vom Bausachverständigen

Bauweise bestimmen

Die Baubranche entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer schneller. Aus diesem Grund hat der Bauherr die Qual der Wahl zwischen den unterschiedlichsten Bauweisen und KfW-Standards wie z.B.

Hierbei (und auch bei der Entscheidung zwischen Fertighaus und Architektenhaus) kommt es vor allem auf Ihre Vorlieben und Wünsche an. Um sich mit Merkmalen der jeweiligen Baustile vertraut zu machen, schauen Sie sich verschiedene Hauskataloge an und besuchen Sie einen Musterhauspark.

Grundriss miteinander absprechen

Jetzt kommt wohl der wichtigste Punkt bei der Hausbau-Planung: der Grundriss. Jedes Familienmitglied braucht zu Hause seinen Platz und möchte sich in seinen eigenen Wänden wohlfühlen. Damit Sie bei der Grundrissgestaltung nichts übersehen, hier unsere Schnellcheck-Liste zu Raumaufteilung und Raumgrößen:

  1. In der Diele sollte immer genug Platz für einen Garderobenschrank, Schuhregale und eine Sitzgelegenheit vorhanden sein.
  2. Kinderzimmer sollten möglichst gleich groß und so platziert werden, dass sie sich im Kindesalter eventuell durch eine Tür verbinden lassen.
  3. Ein Ankleideraum ist in jedem Haus sinnvoll. Wichtig ist dabei, ihn so zu platzieren, dass jeder ihn jederzeit benutzen kann.
  4. Empfehlenswert ist ebenso ein geräumiges Familienbad mit Doppelwaschtisch, Dusche und Badewanne.
  5. Das Gästebad befindet sich im Idealfall neben dem Gästezimmer.

Der Grundriss sollte mit dem Grundstück harmonieren. Denken Sie dabei auch an die Zukunft und gestalten Ihre Räume möglichst barrierefrei.

Baugrundgutachten erstellen lassen

Vor dem Hausbau (am besten noch vor dem Grundstückskauf) empfehlen wir Ihnen, eine Baugrunduntersuchung durchzuführen. Auf diese Weise bekommen Sie grundlegende Infos über die Bodenbeschaffenheit Ihres Grundstücks. Sie erfahren dabei, wie tragfähig der Boden ist und ob es eventuelle Bodenverunreinigungen gibt, die mögliche Mehrkosten verursachen. Dieses Gutachten sichert das Bauvorhaben ab, weil der Bauherr in Deutschland für den Baugrund haftet.

Bausachverständigen als Kontrollinstanz einsetzen

Es kann immer vorkommen, dass Sie als Bauherr unsicher sind, was auf der Baustelle wirklich passiert. Daher ist es durchaus lohnenswert, einen unabhängigen Spezialisten an Bord zu holen: Ein Bausachverständiger berät den Bauherren, begleitet ihn und prüft den Baufortschritt. Auf diese Weise lassen sich viele Baumängel sofort vermeiden – Sie sparen dadurch nicht nur Zeit und Geld, sondern beugen auch potenziellem Ärger mit den beteiligten Bauunternehmen vor!

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