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Steigende Immobilienpreise überall

Steigende Immobilienpreise allerorts: wie man dennoch Geld sparen kann

erschienen am 7/9/2012

Die anhaltende Krise des Euro-Währungsraumes verstärkt die Suche nach sicheren Kapitalanlagemöglichkeiten. Galten Anlagen bei Banken früher als vertrauensvoll, sind diese vielen Anlegern seit der Immobilien- und Bankenkrise zu risikoreich. Für den Anleger ist es schwierig nachzuvollziehen, was die Bank letztlich wirklich mit dem eigenem Ersparten macht. Immobilien sind sichtbar. Und sie sind wertbeständig, sogar mit steigender Tendenz. Dass viele Anleger Immobilien als sichere Kapitalanlage sehen, führt zu einer rapide steigenden Nachfrage. Diese bleibt nicht folgenlos: Immobilienpreise steigen allerorts.

Der Marktbericht Nürnberg von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt diesen Anstieg schwarz auf weiß: im Vergleich zum Jahr 2011 stiegen die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen deutschlandweit um 6%. In einzelnen, angesagten Stadtteilen, so z.B. in Nürnberg St. Peter, sind sogar Preiseanstiege von nahe 50% zu verzeichnen. Und das ist kein exklusives Nürnberger Phänomen. Diverse weitere Marktstudien von immowelt.de zeigen drastische Preisanstiege in allen größeren deutschen Städten, darunter Berlin, München und Hamburg. Für Mietpreise gilt aufgrund der steigenden Wohnungsknappheit ein ähnliches Bild. Viele Käufer verzweifeln angesichts dieser stetig steigenden Preisspirale. Um das eigene Geld in Sicherheit zu wissen, nehmen viele auch überteuerte Preise in Kauf. Es gibt dennoch Wege und Möglichkeiten beim Mieten oder Kaufen einer Immobilie Geld zu sparen.

Bei Mietimmobilien empfiehlt sich die Suche nach provisionsfreien Wohnungen oder Häusern. Diese werden von privat angeboten und verzichten auf die nicht unerhebliche Maklerprovision. Diese kann bei manchen Immobilien teilweise bis zu 3 Monatsmieten betragen. Solche Wohnungen von privat findet man im Internet in speziellen Suchbörsen, mittlerweile teilweise aber auch auf normalen Immobilienportalen. Normalerweise sind diese dort nicht extra gekennzeichnet, aber durch die intuitive Stichwortsuche auf immowelt.de können diese dort z.B. schnell gefunden werden. Auch in Annoncenblättern oder Tageszeitungen werden provisionsfreie Wohnungen inseriert. Eine andere Möglichkeit provisionsfrei an eine Wohnung zu kommen, ist das sogenannte Homeswopping. Hierbei sucht man in speziellen Wohnungstauschbörsen nach einem Nachmieter für die eigene Wohnung und gleichzeitig selbst auch nach einer neuen Wohnung; vorausgesetzt der Vermieter meldet keinen Eigenbedarf an.

Eine weitere Möglichkeit bares Geld zu sparen ist, die einzelnen Stadtteile bei der Wohnungssuche zu vergleichen. Die Preise für Mietimmobilien oder Eigentum variieren je nach Stadtteil mitunter erheblich. Sogenannte Szeneviertel sollte man hierbei meiden, da diese sich oftmals durch sehr hohe Preise auszeichnen. In weniger angesagten Vierteln kann man an gleichwertige Wohnungen zu wesentlich niedrigerem Preis kommen: die Suche lohnt. Auch innerhalb eines Viertels gibt es Preisunterschiede. Für Leute mit sehr engem Budget kann es interessant sein, nach verkehrstechnisch ungünstiger gelegenen Wohnungen, z.B. an einer Hauptstraße oder nahe einer Bahntrasse, zu suchen. Man sollte sich dann jedoch vergewissern, dass Fenster und Mauern den Schall genug dämmen. Sonst erlebt man nach dem Einzug mitunter unangenehme Überraschungen.

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