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Welche Nebenkosten können unvorhergesehen entstehen

Ein historisches Tief bei den Zinsen: Nutzen Sie die Chance

erschienen am 8/4/2014

In den vergangenen vier Wochen sind die Zinsen für Immobilienfinanzierungen und Baufinanzierungen um ca. 0,15 Prozentpunkte gesunken. Mitte dieser Woche wurde somit ein neues historisches Zinstief für Baugeld erreicht. Die Realisierung des Traums vom Eigenheim ist für viele Menschen in Deutschland daher so günstig wie nie zuvor. 

Auf mittelfristige Sicht könnte dieser Abwärtstrend jedoch gestoppt werden. Denn es gibt Anzeichen bzw. Faktoren die dafür sprechen, dass die Kurse langfristiger Anleihen, wie z. B. bei Bundesanleihen oder bei Pfandbriefen, wieder ansteigen könnten. Da sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen an langlaufenden Anleihen orientieren, würde auch der Preis für Baugeld steigen

Die angespannte politische Lage in Russland sowie der Ukraine flammte durch den möglichen Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs über der Ostukraine erneut auf. Sanktionen aus den USA und der Europäischen Union gegenüber russischen Unternehmen, die zur Destabilisierung der Ukraine beitragen, wurden daraufhin verschärft. Viele verunsicherteInvestoren zogen ihr Geld aus dem russischem Aktienmarkt ab, was einen Einbruch an der dortigen Börse versursachte. Das hatte in den vergangenen Tagen zu einer erhöhten Nachfrage nach deutschen Anleihen geführt. Denn Anleger suchten vermehrt den „sicheren Hafen“ der deutschen Staatsanleihen. Sinkende Zinsen für Baufinanzierungen waren unter anderem die Folge. Lässt man die osteuropäische Krise außen vor, so sprechen einige Gründe für steigende Zinsen für Baufinanzierungen

Einer der Hauptgründe hierfür ist die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Anfang Juni verkündete Mario Draghi, Präsident der EZB, auf der EZB-Ratssitzung dasAbsenken des Leitzinses auf 0,15 Prozent. Das billige Zentralbankgeld soll die noch immer eher zurückhaltende Kreditvergabe der Geschäftsbanken im Euroraum ankurbeln. Eine vermehrte Kreditaufnahme durch Konsumenten bzw. vermehrte Investitionen durch Unternehmen sollte die europäische Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Das wiederum würde Investoren anlocken. Gelder werden dann aus niedrigverzinsten Anleihen, wie z. B. Bundesanleihen, abgezogen und in Aktien umgeschichtet. Für deutsche Staatsanleihen würde dies sinkende Kurse, mit einem gleichzeitigen Anstieg der Zinsen bedeuten. Auch Baufinanzierer müssten dann mit steigenden Zinsen für Immobilienfinanzierungen rechnen. 

Grundsätzlich wirkt sich eine Änderung des EZB-Leitzinses auch auf die Geldmenge im Euroraum aus. Tendenziell erhöht sich die Geldmenge bei einem sinkenden Leitzins. Die Folge davon ist eine inflationäre Entwicklung bei den Güter- und Warenpreisen. Der Euro wird weniger wert, was Investoren dazu veranlasst ihr Geld in attraktivere Anlageformen einer anderen Währung anzulegen. Für deutsche Staatsanleihen bedeutet dies sinkende Kurse und steigende Zinsen. Die Zinsen für Baugeld steigen dementsprechend auch

Was bedeutet das für Sie als Baufinanzierer?
 

Eines ist sicher, die aktuellen Zinsen bei der Baufinanzierung sind historisch günstig! Das Hoffen auf noch günstigere Baugeldzinsen ist aus unserer Sicht momentan nicht sinnvoll. Nutzen Sie die äußerst niedrigen Zinsen und realisieren Sie jetzt Ihre Neu- bzw. Anschlussfinanzierung oder Ihr Forward-Darlehen. DTW-Immobilienfinanzierung hat absolute Top-Konditionen für Sie reserviert.

Quelle: DTW-Immobilienfinanzierung

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