Neues aus der Welt des Bauens und Wohnens
Mann beim verlegen eines Fussbodenbelages

Welche Fußbodenbeläge eignen sich für eine Fußbodenheizung

erschienen am 8/26/2012

Die Vorteile einer guten Fußbodenheizung sind unbestritten und von ihnen profitieren sowohl Allergiker als auch gesunde Personen, denn immerhin vermeidet die Nutzung einer Fußbodenheizung die Bildung von Schimmelpilzen und das Wachstum sowie die Verbreitung von Staubmilben und anderen Schädlingen, da die nötige Feuchtigkeit und die Staubansammlung als Lebensraum hinter den Heizkörpern ja schließlich entfällt.

Welche Fußbodenbeläge gibt es?

Doch nicht jeder Fußbodenbelag ist gleich gut geeignet, wenn die Fußbodenheizung abgedeckt werden soll. Hier lohnt es sich, auf die Empfehlung des jeweils verlegenden Fachbetriebes zu hören und sich zuvor am besten im Internet zu informieren. Günstig für eine Fußbodenheizung ist ein nicht-elastischer Bodenbelag, der nach Möglichkeit nicht geklebt werden muss, so dass bei einem Defekt nicht sofort der ganze Boden zu erneuern ist.

Eignen sich textile Fußbodenbeläge für eine Fußbodenheizung?

Grundsätzlich kann jeder Bodenbelag verwendet werden und so ist eine Verwendung von textilem Bodenbelag durchaus möglich. Wie bereits erwähnt, sollte aber immer bedacht werden, dass bei einem Defekt an der Heizung der Boden geöffnet werden muss, so dass der Bodenbelag unter Umständen eine Beschädigung erfährt, die bei textilem Bodenbelag nicht wieder repariert werden kann. Hier wäre also der gesamte Bodenbelag auszutauschen.

Eignen sich Fußbodenbeläge aus Echtholz?

Ja, auch ein Echtholzbelag ist durchaus eine Möglichkeit, die Fußbodenheizung abzudecken. Allerdings gilt auch hier, dass man einer Beschädigung vorbeugen sollte, indem man solche Verbindungen wählt, die ein problemloses Öffnen des Belages bei einer möglicherweise nötigen Reparatur ermöglichen. Parkett oder Dielen sind dabei eine ideale Lösung.

Eignen sich elastische Beläge?

Hier kommt es immer auch auf den Bodenbelag selbst und das verwendete Material an. Wer seine Fußbodenheizung mit Linolium abdecken möchte, hat zwar eine kostengünstige Lösung im Anschaffungspreis gefunden, muss aber bei einer Reparatur damit rechnen, den gesamten Boden tauschen zu müssen. Das gleiche gilt für diverse andere elastische Belege. Gut geeignet sind dagegen Laminat oder Kork, denn dieses kann ausgeschnitten und anschließend maßgenau wieder eingepasst werden, so dass die Schnittstelle nahezu unsichtbar ist.

Eignen sich Hartbeläge?

Hartbeläge, wie das erwähnte Laminat oder ein Echtholzboden, sind grundsätzlich bestens für eine Fußbodenheizung geeignet. Das Risiko, dass sich der Boden verzieht, besteht hier so gut wie nicht. Dafür ist der Bodenbelag sehr pflegeleicht und kann bei einem möglicherweise auftretenden Defekt an der Heizung bzw. an einer Heizspirale problemlos geöffnet werden.

Was muss beachtet werden, wenn der Bodenbelag geklebt wird?

Ein geklebter Bodenbelag ist bei einer Fußbodenheizung definitiv nicht zu empfehlen, denn hier können durch die Wärme gesundheitsschädigende Stoffe austreten. Auch besteht die Möglichkeit, dass die Klebeverbindung mit der Zeit porös wird und so ein unschönes Gesamtbild entsteht.

Können Steckverbindungen beim Bodenverlag verwendet werden?

Steckverbindungen sind ideal für eine Fußbodenheizung geeignet, denn sie lassen sich im Schadensfall problemlos öffnen, so dass der betreffende Belagbereich einfach entfernt und nach der Reparatur wieder eingesetzt werden kann. Böden mit Steckverbindung sind zwar in der Anschaffung etwas kostenintensiver, rentieren sich aber im Zeitverlauf. Zudem sind sie meist sehr pflegeleicht, da es sich hier um die erwähnten Laminate oder Echtholzboden bzw. ähnliche Materialien handelt.

Urheber der Bilder:

nach oben
Menü