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Kunststofffenster: Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

erschienen am 8/1/2012

Kunststofffenster haben gegenüber den klassischen Holzfenstern einige Vorteile: Sie sind preiswerter als die Varianten mit Holz- oder Aluminiumrahmen und brauchen nicht viel Wartung und Pflege. Dennoch sollte ein Bauherr bei der Auswahl der Fenster einige Dinge beachten.

Die Vor- und Nachteile von Kunststofffenstern

Ein durchschnittliches Kunststofffenster ist zwischen 10 bis 30 Prozent günstiger als ein vergleichbares Holzrahmenfenster. Hinzu kommt, dass ein Kunststofffenster kaum gewartet werden muss: Lediglich die Dichtungen müssen ab und an überprüft werden und die Scharniere geölt - optimaler Weise einmal jährlich. Weiterer Pflegeaufwand fällt nicht an, weshalb diese Art von Fenstern mittlerweile die erste Wahl der deutschen Bauherren ist. Die Reinigung kann mit herkömmlichem Seifenwasser erfolgen. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht eingesetzt werden. Milde Fensterreiniger sind jedoch in Ordnung. Ein kleiner Wermutstropfen ist die geringere Wärmedämmung, allerdings gibt es mittlerweile immer häufiger Fenster, welche einen mit Holzspänen gefüllten Kern beinhalten. Dies verbessert die Wärmedämmung des Fensters und spart so weitere Energiekosten ein. Stark verkratzte oder anderweitig erheblich beschädigte Fenster aus Kunststoff sind schwieriger auszubessern als die Konkurrenz aus Holz - allerdings treten solche Beschädigungen eher selten auf, weshalb die erwähnten Vorteile im Normalfall überwiegen. Als weiterer Vorteil zu betrachten ist die Vielseitigkeit des Kunststofffensters: Es kann auf unterschiedlichste Weisen farblich oder dekorativ gestaltet werden. Dies bietet bei der Einrichtung viel Gestaltungsspielraum. Einen ausführlichen Vergleich der beiden Fensterarten gibts hier.

Was außerdem noch zu beachten ist

Wichtig für die Fensterauswahl ist es, den Architekturstil des Hauses zu berücksichtigen. Nicht jeder Fenstertyp eignet sich für jeden Stil. Am besten ist es, wenn vor dem Kauf ein örtlicher Fachmann zu Rate gezogen wird. Ein Architekt vor Ort berät hierbei gerne und berücksichtigt auch die örtlichen Baubestimmungen. Auch in Internetportalen, wie z.B. dem fenster-magazin.de gibts Hinweise für den Fensterkauf. Hier gibt es sogar noch einen Konfigurator und viele nützliche Infos über das Thema.

Baumarkt oder Fensterbauer?

Für den Kauf eines Kunststofffensters sollte der örtliche Fensterbauer zu Rate gezogen werden. Ein Fenster aus dem Baumarkt ist häufig deutlich preiswerter, doch zeigen diese Fenster nicht selten ihre Schwächen: Mangelnde Qualität der Dichtungen sowie schlechte Wärme- und Geräuschdämmung sind hierbei nicht unüblich. Daher sollte beim Händler vor Ort nach bekannten Herstellern gefragt werden.

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