Vorteile einer Wärmepumpe
erschienen am 12.06.2011
Die Wärmepumpe hat eine ganz besondere Arbeitsweise, das technische
Gerät nimmt nämlich an einer Seite Wärme auf und gibt diese an anderer
Stelle wieder ab, anstelle Wärme einfach nur zu erzeugen. Auf diese Art
und Weise lässt sich die Wärmepumpe zum Heizen nutzen, ohne dass dafür
direkt ein Verbrennungsprozess oder Brennstoffe notwendig sind. Bei der
Realisierung kommen dabei meist Fluide zum Einsatz, die über eine Pumpe
durch das System der Wärmepumpe gepumpt werden. Dass dabei ein
Wärmetransport stattfindet, dafür sorgen weitere wichtige Komponenten
der Wärmepumpe, die als Kompressor, Kondensator, Verdampfer, Verdichter
sowie Drossel bezeichnet werden. Durch das Zusammenspiel von Drossel und
Verdampfer wird das im System verwendete Fluid verflüssigt und so in
die Lage versetzt, Wärme aufzunehmen. Anschließend pumpt der Kompressor
das Fluid in den Kondensator. Hier verflüssigt sich das Medium für den
Wärmetransport aufgrund von physikalischen Bedingungen und gibt die im
Verdampfer aufgenommene Wärme wieder ab.
In der Praxis kann sich der Verdampfer zum Beispiel im Erdreich befinden
und hier Erdwärme aufnehmen, die im Haus anschließend über einen
Kondensator wieder abgegeben werden kann. Die Vorteile von Wärmepumpen
liegen insbesondere darin, dass die Wärmepumpen neben der Abwärme, die
durch den Betrieb der Wärmepumpe entsteht, keine eigene Wärme erzeugt
sondern nur vorhandene Wärme von einem Ort zu einem anderen
transportiert. Bereits vorhandene Wärme kann auf diese Weise praktisch
umweltschonend und gezielt genutzt werden. So entfällt zum Beispiel
gegenüber Gasthermen, Ölheizungen oder Holzöfen die Notwendigkeit für
ein meist aufwendiges und teures Abgassystem und der gegebenenfalls
notwendigen Lagerung sowie Lieferung von Brennstoffen. Zudem entsteht
aufgrund des fehlenden Verbrennungsprozesses auch nicht zwangsläufig ein
direkter Co2 Ausstoß durch die Wärmepumpe, die zum Betrieb häufig
einfach elektrischen Strom nutzt.
Bild: © arahan - Fotolia.com
